Zum Thema Gentechnik:

B. A. Anchugin

Dr. med., Mitglied der Public Chamber der Gebietsregierung von Wladimir

„Nahrung könnte man als den ausschlaggebenden Faktor für Selbsterhaltung betrachten“

aus: Journal „Bauern in Wladimir “, 2011, 1:38-39

„Was schreckt die Gemeinschaft der Wissenschaftler so auf?

An erster Stelle ist es die rapide Zunahme von Allergien sowie Magen- und Darmerkrankungen in Ländern wie den USA und Russland, wo die Anwendung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln (GM food oder GMO food) offiziell genehmigt ist.

In unserem Land (Russland, d. Übers.) wurden die Untersuchungen der GMO vom Forschungsinstitut für Ernährung der Russischen Akademie der Medizinwissenschaft über lange Zeit durchgeführt. Entsprechend kann eine sehr ähnliche Überprüfung in Labors in England gefunden werden. Sowohl in England wie in Russland wurden als die häufigsten gemeinsamen Anzeichen gefunden Beschreibungen von Fällen mit Verformungen von Komponenten der Blutzellen mit einer gleichbleibenden Abnahme der Leukozytenanzahl (Zellen zur Verteidigung des Organismus), ebenso wie negative Veränderungen in der Zellstruktur der Leber, Pankreas und in der Darmschleimhaut nach einer Gabe von GMO Nahrung.

Weitere Experimente durchgeführt mit Labortieren in Russland und anderen Ländern haben die Tendenz belegt, dass die Zahl der Nachkommen von denjenigen, denen GMO Nahrung gegeben worden war, sich halbiert hatte. Was die neugeborenen Nachkommen anlangt, so wuchsen sie langsamer und konnten am Ende nicht die volle Größe erreichen. Die schockierendste Tatsache ist die unerklärliche Reduzierung der Gehirngröße, das heißt ihres Nettogewichts in Bezug auf das Gesamtgewicht des Körpers.

Das Staatliche Komitee für Ökologische Untersuchungen hat bestätigt, dass der Verzehr von GMO Nahrung hohe Risiken für die menschliche Gesundheit hervorruft.

Kanadische Forscher haben Experimente mit Schweinen durchgeführt, die mit GMO Mais gefüttert wurden. Dabei wurde gezeigt, dass beim Abferkeln die Zahl der neugeborenen Tiere 2-3 Mal kleiner war als zuvor. Die Ferkel, genauso wie die jungen Experimentalratten, wuchsen sehr langsam und starben dann sehr oft. Es wurde gezeigt, dass nach einem Anbau von GMO Pflanzen die Menge der Mikroorganismen 3-4 Mal geringer war auf dem Feld, alle Tiere und Insekten hatten diesen Platz geflohen...“

Übersetzt 8.7.2012

 

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